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Treibhausgas-Emissionen

Die UZH hat Stand 2025 über 28'700 Studierende und rund 8'000 Mitarbeitende (VZÄ inkl. Lehrlinge und Praktikant*innen). Insgesamt ist die UZH in über 250 Gebäuden mit einer Gesamtfläche von 379'500 Quadratmetern untergebracht. Anhand dieser Dimensionen wird schnell deutlich, dass ein schonender Umgang mit Energie und anderen Ressourcen für Heizung, Mobilität, Verpflegung, Beleuchtung, Papiergebrauch, Computernutzung und weitere Aktivitäten geboten ist.

Die UZH hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Dabei sollen mindestens 50 Prozent der Emissionen im Vergleich zu 2018 durch eigene Massnahmen im universitären Betrieb erfolgen. Das Ziel bezieht sich ab 2030 auf die Verursachungskategorien Energie, Flugreisen, Fahrzeugflotte, Verpflegung, Papier, Wasser, Abfall und zusätzlich ab 2035 auf Bautätigkeit und Labor- und Forschungsmaterial.

Aktuelle Entwicklungen

THG-Emissionen (in t CO2e) nach verursachenden Kategorien 2018–20251

Grafik der Entwicklung der Treibhausgas (THG)-Emissionen der UZH von 2018 bis 2025 in den Kategorien Flugreisen, Strom- und Wärmebezug, Verpflegung, Abfall, Fahrzeugflotte, Herstellung von Papier, Wasser; höchste gesamte THG-Emissionen in 2019, im Pandemiezeitraum niedrigste THG-Emissionen, seit 2022 wieder leicht steigend, aber nicht mehr auf die Niveaus von 2018 oder 2019, meiste THG-Emissionen pro Jahr jeweils verursacht von den Kategorien Energie, Flugreisen und Verpflegung

1 Der Pendelverkehr ist seit 2025 nicht mehr Teil der Systemgrenze für die Reduktion der Treibhausgas (THG)-Emissionen der UZH und daher nicht mehr Teil der Grafik. Dies, da die Emissionen des Pendelverkehrs nur sehr schwer durch die UZH beeinflussbar sind. Dennoch wird die UZH weiterhin daran arbeiten, ihren Teil dazu beizutragen, dass die Umweltbelastung des Pendelverkehrs reduziert wird.

Im Vergleich zu 2018 konnten 2025 die absoluten Emissionen um 10 Prozent reduziert werden. Diese Reduktion ist derzeit noch nicht ausreichend, um bis 2030 die Emissionen zu halbieren. Positive Entwicklungen sind die Reduktion der spezifischen Emissionen (siehe Folgegrafik) pro Student*in bzw. pro Mitarbeiter*in um 20 bzw. 24 Prozent gegenüber 2018 (die Anzahl Studierende und Mitarbeitende ist angestiegen) sowie der erfolgreiche Anstoss mehrerer Massnahmen zur Reduktion der THG-Emissionen, z. B. im Bereich Labore, Verpflegung oder Flugreisen. Die Effekte dieser Massnahmen werden teilweise zeitverzögert eintreten.

Entwicklung der spezifischen THG-Emissionen (in kg CO2e) pro Student*in bzw. pro Mitarbeiter*in 2018–2025

Strategisches Projekt Decarb UZH Klimaneutralität 2030

Das Strategische Projekt Decarb UZH Klimaneutralität 2030 hat das Ziel, zur Erreichung des Klimaneutralität 2030 der UZH beizutragen. Es lief 2024 an und stellt aktuell die Verursachungskategorien Energie, Flugreisen, Verpflegung und Abfall in initial vier Task-Forces in den Fokus.
Decarb UZH Klimaneutralität 2030

Erprobung von Klimaschutzmassnahmen

Die UZH stellt sich ihren Mitarbeitenden, Forschenden und Studierenden zur Verfügung, um innovative Massnahmen zur Klimaneutralität zu testen.
Die UZH als Forschungsgegenstand für Klimaneutralität

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