Aktuelles

WATER IS A RIGHT - Still Hopeful mit Maude Barlow

17. Mai 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr.

Die Right Livelihood Preisträgerin und Menschenrechtsaktivistin Maude Barlow spricht in Zürich. 

Portrait von Maude Barlow
Maude Barlow (copyright Wolfgang Schmidt)

Unter dem Titel «Water is a Right - Still Hopeful» tritt Maude Barlow am Dienstag, 17. Mai 2022, um 18.30 Uhr in der Kleinen Aula der Universität Zürich (Rämistrasse 59) auf. Im Rahmen der Veranstaltung übergibt Maude Barlow der UZH das offizielle Aufnahmezertifikat zur Blue Community. Die Universität Zürich (UZH) hat beschlossen, dem internationalen Netzwerk Blue Community beizutreten und wird die Urkunde im Rahmen dieser Veranstaltung entgegennehmen. Sie sieht ihre Rolle insbesondere in der Gewinnung und Vermittlung von Faktenwissen zu den Grundsätzen des Netzwerks in Forschung und Lehre. Aber auch in ihrem Betrieb möchte die UZH durch eine stärkere Verwendung von Leitungswasser anstelle von abgefülltem Wasser einen Beitrag leisten.
Maude Barlow ist die weltbekannte Wasseraktivistin schlechthin. Sie war Beraterin der UN zum Thema Wasser und beteiligt an der Initiierung der Menschenrechte auf Zugang zu sauberem Wasser und sanitärer Grundversorgung und deren Verankerung 2010 in der Charta der Allgemeinen Menschenrechte. Sie gehörte vor 35 Jahren zu den Gründungs- mitgliedern des Council of Canadians, der grössten Menschenrechtsorganisation in Kanada, und später des Blue Planet Projects. Sie ist aktiv im Verwaltungsrat von Food and Water Watch und Mitglied des World Future Council. Bis Juli letzten Jahres war sie Präsidentin des Brescia University College in London, Kanada. Ihr Engagement für Menschenrechte, die Natur und Wasser wurde geehrt mit dem Alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award 2005), dem EarthCare Award und mehreren Ehrendoktorwürden.
Maude Barlow ist mit inzwischen 20 Büchern auch als Autorin erfolgreich. Die bekanntesten „Blaues Gold“ und „Das Wasser gehört uns allen“ über Wasserkrisen und die Folgen von Privatisierung sind auch im deutschsprachigen Raum sehr bekannt. Ihr im März 2022 erschien ihr Buch „Still Hopeful – Lessons from a Lifetime of Activism“.
Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung findet in der Kleinen Aula der Universität Zürich, Rämistrasse 59 (RAA-G-01) statt.

Mehr Hintergrundinformation über Maude Barlow

UZH-Agenda Eintrag

Flyer (PDF, 248 KB)

Ringvorlesung «Nachhaltigkeit jetzt!»

Vom 17. März bis zum 02. Juni 2022 findet die zweite Ausgabe unserer Ringvorlesung statt. Mehr Informationen finden sie unter Weiterbildung

 

 

14. Right Livelihood Lecture

Einladung Marthe Wandou

Am 24. November 2021 fand die 14. Right Livelihood Lecture an der Universität Zürich statt. Die Juristin, Gender- und Friedensaktivistin Marthe Wandou hielt zum Thema "Marthe Wandou et l'ONG ALDEPA à l'Extrême-Nord Cameroun: parcours, succès, défis et perspectives" einen Vortrag. Prof. Dr. Lorenz Hilty, Prof. Dr. Gesine Krüger und PD. Dr. Aline Steinbrecher führten durch den Abend. 

Mehr Impressionen der Veranstaltung

 

 

Zurich Knowledge Center for Sustainable Development

Wir sind stolz, Teil des Netzwerkes des Zurich Knowledge Center for Sustainable Development (ZKSD) zu sein und freuen uns auf den zukünftigen Austausch sowie auf die Mitarbeit an Beiträgen für eine Nachhaltige Entwicklung.

 

 

Preisträger*innen des Right Livelihood Award 2021 mobilisieren Gemeinschaften gegen Gewalt und Klimawandel

Bild der Preisträger*innen 2021

Die diesjährigen Preisträger*innen des Right Livelihood Award stehen fest: Vier Changemaker*innen aus Kamerun, Russland, Kanada und Indien erhalten den Preis als Ehrung für ihren außergewöhnlichen und mutigen Einsatz für die Rechte von Frauen und Mädchen und indigener Völker sowie für den Klimaschutz. Die Preisträger*innen eint der Ansatz, lokale Gemeinschaften erfolgreich zu stärken und zu mobilisieren.

Die Arbeit der Aktivist*innen aus Kamerun, Russland, Kanada und Indien ist ein Beleg dafür, dass nachhaltige Veränderung möglich ist, wenn Gemeinschaften zusammenstehen. Vor dem Hintergrund der Klimakrise, mächtiger Regierungs- und Unternehmensinteressen und sogar terroristischer Bedrohung beweisen die Preisträger*innen des Jahres 2021, dass Solidarität der Schlüssel zu einer besseren Zukunft für alle ist.

Die Preisträger*innen 2021 sind:

Marthe Wandou (Kamerun) „für die Schaffung eines Modells des gemeindebasierten Kinderschutzes angesichts terroristischer Übergriffe und geschlechtsspezifischer Gewalt in der Tschadseeregion in Kamerun“;

Wladimir Sliwjak (Russland) „für seinen langjährigen Einsatz für den Umweltschutz und dafür, dass er den zivilen Widerstand gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland gestärkt hat“;

Freda Huson (Volk der Wet’suwet’en, Kanada) „für ihren furchtlosen Einsatz in der Rückeroberung der Kultur ihres Volkes und der Verteidigung ihres Landes gegen verheerende Pipeline-Projekte“;

und

Legal Initiative for Forest and Environment (Indien) „für ihre innovative juristische Arbeit, mit der sie Gemeinden in Indien beim Schutz ihrer natürlichen Ressourcen und in ihrem Einsatz für eine ökologische Demokratie unterstützen.“

„Die Right Livelihood Preisträger*innen 2021 sind unerschrockene Mobilisierer*innen, die zeigen, was Graswurzelbewegungen bewirken können“, sagte Ole von Uexküll, Direktor von Right Livelihood.

„Angesichts der eskalierenden Klima- und Umweltkrise, Gewalt und eklatanter Menschenrechtsverletzungen setzen sich die Preisträger*innen durch Solidarität und gezielte Organisation erfolgreich für eine bessere Zukunft ein. Diese Aktivist*innen leisten nicht nur Widerstand, sondern mobilisieren ganze Gemeinschaften, ihre Rechte einzufordern: Sie werden zu Akteur*innen des Wandels, wo Regierungen versagen“, fügte von Uexküll hinzu.

Seit 1980 ehrt und unterstützt Right Livelihood couragierte Menschen, die sich den größten Herausforderungen unserer Zeit stellen. Jede*r der vier Preisträger*innen erhält ein Preisgeld von 1 Million SEK (rund 100.000 EUR bzw. 115.000 USD). Neben dem Preisgeld ist die Auszeichnung mit langfristiger Unterstützung verbunden, um die Arbeit der Preisträger*innen zu fördern und sichtbarer zu machen.

Im Jahr 2021 waren 206 Personen und Organisationen aus 89 Ländern für den Right Livelihod Award nominiert – so viele wie noch nie. Zu den bisherigen Preisträger*innen gehören Edward Snowden (USA), Dr. Denis Mukwege (Demokratische Republik Kongo), Greta Thunberg (Schweden) sowie Ales Bialiatski gemeinsam mit dem Menschenrechtszentrum Viasna (Belarus).

Die Preisträger*innen des Jahres 2021 werden am Mittwoch, dem 1. Dezember, im Rahmen einer Live-Veranstaltung in Stockholm geehrt.

 

 

Interdisziplinäre Ringvorlesung "Nachhaltigkeit jetzt"

Ringvorlesung Flyer "Nachhaltigkeit jetzt"

In der vom Nachhaltigkeitsteam und dem Right Livelihood Zentrum der UZH organi­sierten semesterbegleitenden Online-Veranstaltung sollen globale gesellschaftliche Herausforderungen und disziplinübergreifende Problemfelder wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Ernährungssicherheit, Ressourcenverknappung, volkswirtschaftliche Stabilität und soziale Ungleichheit diskutiert werden.

Mehr erfahren 

 

 

Video über das Right Livelihood Zentrum

Mit Freude präsentieren wir Ihnen mit diesem Video unser Zentrum, welches sich als Drehscheibe zwischen der Right Livelihood Foundation, der Universität Zürich und der Öffentlichkeit versteht. Das RLZ zielt darauf ab, Teil der Lösung globaler Probleme zu sein, indem es Aktivismus mit der akademischen Welt zusammenbringt. Wenn Sie mehr über das Zentrum und dessen Mission erfahren möchten, können Sie uns gerne kontaktieren.