Robert Jungk und Jakob von Uexkull 1986

Right Livelihood Zentrum der Universität Zürich

Das Right Livelihood Zentrum der Universität Zürich (RLZ) versteht sich als Drehscheibe zwischen der Right Livelihood Foundation (RLF), der Universität Zürich (UZH) und der Öffentlichkeit.

Die RLF vergibt jedes Jahr den Right Livelihood Award, bekannt auch als Alternativer Nobelpreis. Daneben sieht sie ihre Aufgabe auch darin, das Wissen und die Arbeit der Preisträger und Preisträgerinnen zugänglich zu machen. Dafür arbeitet sie weltweit intensiv mit Universitäten zusammen und mit Netzwerken wie dem Right Livelihood College und dem Global Campus of Human Rights. In diesem Kontext steht auch das RLZ. 

Das RLZ ist zu diesem Zweck in den Bereichen Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Zugleich findet ein Transfer universitärer Forschung in den Bereichen Menschenrechte und Ökologie in die Arbeit der Stiftung statt.

Grundstein der Zusammenarbeit der Right Livelihood Foundation mit der Universität Zürich ist die jährliche Lecture, die erstmals 2008 in der Aula stattfand. Seither hält jedes Jahr im November oder Dezember jeweils eine aktuelle Preisträgerin oder ein aktueller Preisträger einen öffentlichen Vortrag über seine Arbeit und sein Wirken. 

Seit 2020 ist das RLZ organisatorisch dem Delegierten für Nachhaltigkeit zugeordnet.  Im Frühjahr 2021 wird das RLZ und das UZH Nachhaltigkeitsteam gemeinsam die öffentliche Ringvorlesung: „Nachhaltigkeit jetzt!“ ausrichten.

Annual Lecture

Die jährlich im November oder Dezember stattfindende Award-Lecture wurde von der Right Livelihood Foundation Switzerland und dem Master of Advanced Studies in Applied History der Universität Zürich initiiert, um bedeutende Persönlichkeiten einem breiteren Publikum näher vorzustellen. Seit 2019 wird die Lecture vom RLZ ausgerichtet. 

 

Lectures seit 2008

2019    Aminatou Haidar, Westsahara: «La lutte non-violante du peuple sahroui»

2018    Tony Rinaudo, Australien: «If you work with nature, miracles are possible» / «Welche Zukunft wollt ihr für eure Kinder?»            

2017    Yetnerbesh Nigussie, Äthiopien: «Focus on the person, not the disability» 

2016    Can Dündar für Cumhuriyet, Türkei: «Wir werden weiter schreiben!»

2015    Gino Strada, Italien: «Effective responses to global humanitarian emergencies» / «Es gibt keine Rechtfertigung für Krieg»

2014    Asma Jahangir, Pakistan: «Human Rights in an Unsafe Environment» / «Ein Leben für die Menschenrechte»

2013    Hans Herren, Schweiz: «Gesunde Nahrung in einer gesunden Umwelt»

2012    Sima Samar, Afghanistan: «Afghanistan – Zwischen Zuversicht und Angst»

2011    Jacqueline Moudeina, Tschad: «Im Einsatz für die Gerechtigkeit»

2010    Erwin Kräutler, Brasilien: «Im Einsatz am Amazonas»

2009    René Ngongo: Kongo: «Kann Kongos Regenwald unsere Erde retten?»

2008    Monika Hauser, Deutschland: «Wann haben Sie zuletzt vergewaltigter Frauen gedacht?»